Die Geschichte hinter der Royal Domain georgealexanderlouis.com

Bildschirmfoto 2013-07-31 um 11.52.43Köln, 31. Juli 2013 – Nach der Geburt des Royal Babys in London wurde auf der ganzen Welt über den Namen gerätselt, den ihm Prinz William und Herzogin Kate geben würden. Als der Buckingham-Palast den Namen am Mittwochabend vergangener Woche bekannt gab, hat einer besonders schnell reagiert: Der Schweizer Geschäftsmann und Domainhändler Luc-André Biggs. Seit etwa sieben Jahren investiert er in Domains. Bei der Bekanntgabe folgte er dem Instinkt, die Verfügbarkeit der Domain georgealexanderlouis.com zu prüfen und registrierte diese schließlich. Sekunden später waren alle anderen Varianten belegt.

„Ich habe die Domain der Königsfamilie als Geschenk für den Prinzen angeboten, aber sein Onlineauftritt wird unter der offiziellen Domain der Eltern (www.dukeandduchessofcambridge.org) laufen“, so Biggs. „Darüber hinaus teilte mir das Königshaus mit, dass man bereits frühzeitig verschiedene Domains in diesem Zusammenhang eingetragen hätte.“ Deswegen steht die Domain nun bei Sedo, der weltgrößten Handelsplattform für Domains zum Verkauf. „Wir haben bereits erste Kaufangebote erhalten“ verrät der Investor „aber wir sind uns noch nicht endgültig sicher, was wir mit dem Namen machen werden.“ Weiterlesen

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Eure Noten interessieren uns nicht!

Bild_nachwuchs_Teaser_rechtsHamburg, 28. Mai 2013 - Die Verantwortlichen in der Werbebranche wollen vom kreativen Nachwuchs alles andere als geradlinige Lebensläufe und makellose Abschlusszeugnisse. In den Vorträgen und Gesprächen auf dem ADC-Nachwuchskongress am 17. Mai im Hamburger Oberhafenquartier wurde deutlich, wie schwer sich die Nachwuchssuche für viele Agenturen gestaltet. Für sie zählt vor allem Leidenschaft für den Job und aussagekräftige, kreative Arbeiten.

Um diese Ideen zu fördern, veranstaltet der ADC jedes Jahr seinen Nachwuchswettbewerb, bei dem besonders herausragende Arbeiten prämiert werden. Dieser soll dazu beitragen, dass beispielsweise Studenten Erfahrungen mit der professionellen Umsetzung von Ideen sammeln können, die sie beim Berufseinstieg dringend brauchen. Christopher Bauder, Creative Direkctor bei WHITEvoid interactive art & design ging sogar so weit zu sagen, Ideen ohne Umsetzung seien nichts wert.

Außerdem ging es um eine Entwicklung in der Werbebranche, die Faris Yakob in seinem Vortrag „Modern Day Mad Men“ beschrieb. Sie besteht aus einem Wandel des kreativen Prozesses, der immer stärker in Zusammenarbeit flexibler Teams abläuft und nicht mehr auf hierarchische Beziehungen angewiesen ist. Besonders sichtbar wird dies in technisch hoch anspruchsvollen Bereichen wie dem Motion Design, wo sich die Aufgaben durch die komplexen Anwendungen auf einzelne, spezialisierte Teammitglieder verteilen (Hans-Christoph Schultheiss, Creative Director Sehsucht). Deswegen ist es auch immer wichtiger, das Motto von Friedrich von Zitzewitz, Creative Director bei Plan.Net/Serviceplan „Respektiere Nerds!“ zu beherzigen.

Für ELBFISCHE auf dem ADC-Nachwuchskongress vor Ort war unser Kollege und Trainee Benedikt Lutze.

Jugendliche halten konventionelle Berichterstattung für glaubwürdiger als Social Media

Hamburg, 20. September 2012 - Wer hätte das gedacht? Eine vor wenigen Tagen veröffentlichte Untersuchung des PR-Agenturverbands GPRA in Zusammenarbeit mit TNS Emnid, die  für die Zeitung Horizont um die Betrachtung journalistischen und werblichen Contents erweitert wurde, kommt zu einem ganz erstaunlichen Ergebnis: Die Deutschen schenken keiner Informationsquelle so wenig Vertrauen wie Beiträgen auf Facebook, Twitter oder in Blogs. Ganz oben stehen hingegen Artikel in Printmedien, Ergebnisse von Stiftung Warentest und die Empfehlung von Bekannten bzw. Verwandten. Natürlich könnte man jetzt einwenden, dass die Ergebnisse vor allem auf die Zielgruppe 49+ zutreffen. Aber nein. Selbst die Altersgruppe der 14-29 Jährigen schenkt den zuletzt genannten drei Informationsquellen mit weit über 50% Zustimmung ihr Vertrauen. Social Media (Blogs, Twitter, Facebook) erreichen hingegen lediglich 20% Vertrauensquote. Bei der nächst älteren Zielgruppe, der 30-49 Jährigen, fällt diese Quote mit knapp 10% Vertrauen noch schlechter aus. Das heißt: Für die Reputation eines Unternehmens spielen „klassische Medien“ nach wie vor eine zentrale Rolle. Weiterlesen